Sozialinstitut Kommende Dortmund

@ Bildquelle: Sozialinstitut Kommende Dortmund
Katholische Akademien
 

Vision Gerechtigkeit – diesem zentralen Anliegen der Katholischen Soziallehre ist die Kommende Dortmund, das Sozialinstitut des Erzbistums Paderborn verpflichtet.

In ihrer doppelten Eigenschaft als Sozialinstitut und als Akademie steht die Kommende Dortmund seit der frühen Gründung im Jahr 1949 allen Menschen offen, die in den gesellschaftlichen Umbrüchen und Herausforderungen nach Orientierung und Lösungen suchen: für sich selbst, in der Arbeitswelt, in ihrem Unternehmen und in der Gesellschaft. In der Tradition der kirchlichen Sozialverkündigung öffnet sie Räume für den Dialog über die gerechte und humane Gestaltung von Gesellschaft, Politik und Wirtschaft.

Menschen für das Ideal der sozialen Gerechtigkeit zu sensibilisieren ist ihr Anspruch. Aber kann das gelingen – gleichermaßen für lohnabhängige Menschen wie für Unternehmer, die Gewinne machen müssen? Gerät dabei nicht das soziale Konfliktpotenzial aus dem Blick? Die Widersprüche und das Konfliktpotenzial sind der Kommende durchaus bewusst, aber für sie überwiegen dabei die Chancen, so der Direktor, Prälat Dr. Peter Klasvogt: „Das Ferment, das die Gesellschaft zusammenhält, ist der Gemeinsinn. Der Sinn für das, was allen nutzt und allen dient, richtet den Blick nicht nur auf den eigenen schnellen Erfolg, sondern auf den Nutzen und das Recht aller. Wer auf ein solidarisches Miteinander setzt und versucht, den Einzelnen mit seinem Potenzial und auch mit seinen Grenzen wertzuschätzen, gewinnt – ob Arbeitnehmer oder Manager. Auch ein Unternehmen wird von einer solchen Einstellung nachhaltig profitieren. Ehrlichkeit zahlt sich aus, Gerechtigkeit schafft Frieden auch im Alltag. Dafür wollen wir als Kommende werben.“

Mit ihren Angeboten wird die Kommende Dortmund  als Gesprächspartnerin in den wichtigen gesellschaftlichen Herausforderungen der Zeit überregional geschätzt. Thematische Schwerpunkte bilden die Wirtschaftsethik, die Arbeitnehmerbildung, aktuelle Fragen der Arbeitswelt und Sozialpolitik, die politische  Jugendbildung, Fortbildungen für kirchliche Dienstgeber und Mitarbeitervertretungen sowie im wissenschaftlichen Bereich die Herausgabe der internationalen Fachzeitschrift „Amosinterational. Gesellschaft gerecht gestalten“ und die Betreuung der jungen Wissenschaftler der christlichen Sozialethik.

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