Haus am Dom Frankfurt a. M.

@ Bildquelle: Rabanus Maurus-Akademie Frankfurt a. M.
Katholische Akademien

Das Haus am Dom ist eine Einrichtung des Bistums Limburg in Frankfurt. Es versteht sich als Plattform zwischen Kirche und Gesellschaft und als Drehscheibe des städtischen und gesellschaftlichen Diskurses. Als Tagungs- und Begegnungszentrum will es interreligiöse, kulturelle, wissenschaftliche, soziale, politische und wirtschaftliche Debatten anstoßen und begleiten.

Das Haus am Dom steht ausdrücklich dem Dialog mit anderen Akteuren der Stadt und des Landes zur Verfügung. Hier finden Einrichtungen wie die Katholische Akademie Rabanus Maurus, die Katholische Erwachsenenbildung, die Katholische Medienarbeit Rhein-Main, das Amt für Religionspädagogik und andere Einrichtungen der Frankfurter Stadtkirche ihren Platz. Im Untergeschoss lädt das Sakristeum, eine Dependance des Dommuseums, zum Besuch ein.

Die Katholische Akademie Rabanus Maurus des Bistums Limburg wurde im Jahr 1957 als Akademie der Bistümer Limburg, Mainz und Fulda gegründet. Sie arbeitet wie alle Katholischen Akademien an Grenzen, die zugleich Schwellen sind: Religion und Politik, Wissenschaft und Leben, Evangelium und Kultur, Beruf und Ethik und ermöglicht aktuelle Diskussionen an diesen Bruchlinien.

Die Katholische Akademie Rabanus Maurus will in einem immer säkularer werdenden Umfeld die für Europa prägende Kraft des Christentums sichtbar machen und an die lebensfreundliche Fremdheit und Provokation der biblischen und kirchlichen Überlieferung sowie an den weiten Horizont der Theologie erinnern.

Im Haus am Dom veranstaltet sie Film- und Vortragsreihen, Thementage, Aktuelle Foren und Domgespräche. Jeden Donnerstag stellt sich in der Soirée am Dom ein interessanter Gast der Diskussion. In z.Zt. 18 Hintergrundkreisen reflektieren Unternehmer, Juristen, Mediziner, Journalisten und andere Berufsgruppen über aktuelle Fragen und ethische Dimensionen ihres beruflichen und persönlichen Handelns. In der Katholische Akademie Rabanus Maurus arbeiten seit 2007 neben dem Direktor fünf Studienleiterinnen und Studienleiter in den Themenfeldern Philosophie/Theologie, Ethik/Naturwissenschaft/Medizin, Wirtschaft und Finanzen, Soziales in der Einen Welt, Lebenskunst/Interkulturelles/Literatur. Hinzu kommen zwei Mitarbeiter für die Felder Kunst und Kirche sowie Zeitgeschichte und Neue religiöse Bewegungen.

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